rezensionen

„Dass der Weg in die Hauptschule sich lohnt, wissen nach dem Konzert des Popchores »Nolimit«
530 Zuhörer. Es ist ausverkauft. Dieser gemischte Popchor darf durchaus als »etwas anders« beschrie-
ben werden – und das ist äußerst positiv gemeint. Die Sänger interpretieren Chormusik neu. Der Chor
intoniert größtenteils bekannte Pop-Songs und trifft dabei spürbar den Nerv der Zuhörer. Schon ganz
zu Beginn bahnt sich Gänsehaut ihren Weg auf die Körper. Die Liedermischung ist perfekt. Von
lebhaft und temperamentvoll (»Freedom« von George Michael) bis hin zu gefühlvoll oder sentimental
wie bei Robbie Williams' »Angels«. Der Chor mit knapp 50 Vokalisten macht sich zum Vorteil, dass die
meisten Songs des Programms bekannt sind. Trotzdem schafft es der Chor eine individuelle Note
herein zu bringen. So geraten auch leicht abgenutzte Stücke wie »Tage wie diese« (Die Toten Hosen)
sehr rund. Der Erfolg des Popchores gründet sich aber nicht nur darauf, bekannte Stücke »anders«
auf die Bühne zu bringen – auch musikalisch gehört »Nolimit« in die gehobene Kategorie. Die
allesamt auswendig vorgetragenen Stücke geraten stimmig, die Harmonie ist perfekt und wenn
nötig ist der Gesang kraftvoll oder auch mal leise. […]“
Westfalen-Blatt | 28. Oktober 2014 [636 KB]

„Begeisterung hat der Popchor Nolimit bei seinem zweiten Konzert in Verl entfacht. Mit seinem
Mix aus Charthits und Popklassikern hatte der Chor vor ausverkauftem Haus ein Quasi-Heimspiel.
Die Künstler aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh überzeugten die Verler. Die dankten mit
stehenden Ovationen für einen perfekten Musikabend. Man konnte die Sekunden nach dem
Schlusslied „Geronimo“ zählen: genau 25, und die 520 restlos begeisterten Zuhörer erhoben
sich klatschend. Zwei Stunden lieferte der Chor beste Unterhaltung mit modernem Gesang ab.
Nicht 08/15, sondern neu arrangiert und interpretiert. […]“
Die Glocke | 28. Oktober 2014 [420 KB]

„Die Cultura erbebt in ihren Grundfesten.
Ohrenbetäubender Lärm dringt nach außen in die
kühle abendliche Stille, der Boden schwankt – das Publikum im ausverkauften Haus mag sich gar
nicht beruhigen und feiert frenetisch mit rhythmischem Klatschen und Trampeln. »Zugabe« ertönt
es fordernd aus rund 670 Kehlen. So recht will sich keiner beruhigen. »Nolimit« heißt das, was
gerade zweieinhalb Stunden lang die Menschen begeistert hat. Ein Popchor aus dem Münsterland.
Ein? Nein, offenbar »der« Popchor, denn seit der Gründung vor nur sechs Jahren hat die Formation
einen ungewöhnlichen Siegeszug anget reten. Dabei formieren sich die knapp 60 Sänger keineswegs
aus professionellen Solisten zu einer besonderen Einheit. Nolimit setzt dem angestaubten Image
traditioneller Gesangsformationen einiges entgegen – um nicht zu sagen: Wer unter den Konzert-
besuchern mit der ganz normalen Vortragsweise bekannter Lieder rechnet, dem bläst ein ziemlich
modern arrangierter Wind ins Gesicht. Und so ist für Traditionalisten erst einmal gewöhnungsbe-
dürftig, was das Ensemble da optisch und gesanglich zaubert. Die Songauswahl ist außergewöhnlich,
die Darbietung ist es nicht minder. […]“
Westfalen-Blatt | 30. April 2013 [624 KB]

„Die Show der 40 Vokalisten
riss das Auditorium nicht nur zu Beifallsstürmen hin, sondern
regelrecht von den Stühlen. Und das ist sehr wohl wörtlich zu verstehen. Beim Pausenwie auch
beim Schlussapplaus gab es kein Halten mehr. Zu Recht. Denn was nolimit auf die Bühne bringt,
kann niemanden ruhig lassen. Eine solche Stimmgewalt, die sich über kleinste dynamische Nuancen
aufbaut und bald zu einem sprengenden Klangkoloss mutiert: Diese Intensität packt die Zuhörer
unmittelbar. Es geht aber auch anders. Und auch das hat seinen Reiz. Wie etwa das Flüstern im
„Dieser Weg“ von Xavier Naidoo. Der so zelebrierte Mix aus Pop-, Rock- und Soul-Hits fasziniert.“
Neue Westfälische | 30. Okt. 2012 [442 KB]

„Nolimit ist schlichtweg ein Ereignis. Schon mit „Pressure Down“ wird deutlich, daß ein
Laienchor von fast profihaftem Zuschnitt sich da zu Wort meldet. Mit ansteckender Begeisterung,
musikalischem Feingefühl und ausgeprägten Rhythmus gestalten die 50 Akteure ihr zweieinhalb-
stündiges Programm. Neu formiert zu jedem Titel beeindruckten die Sängerinnen und Sänger,
die swingend oder gestikulierend ständig in Bewegung sind, durch die Lebendigkeit und Frische
des Vortrags, so dass der Funke im Nu übersprang. Sowohl a cappella als auch im begleiteten
Vortrag bewies der Chor seine musikalische Kompetenz.“
Die Glocke | 31. März 2012 [668 KB]